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Drei Milliarden Stück Zigaretten werden durch Schmuggel und Direktimporte alljährlich in Österreich abgesetzt. Konsequenz sind Umsatzeinbußen vieler Trafikanten von bis zu 60 Prozent. Rot-Schwarz tut nichts dagegen und schaut zu.

FPÖ Pro-Mittelstand fordert die Wiedereinführung der 200 Stück-Regelung und eine lückenlose Kontrolle und Verfolgung illegaler Zigarettenimporte nach Österreich.

Die Österreichischen Lotterien weiten ihre Annahmestellen, etwa Tankstellen, immer weiter aus. Nutznießer sind die multinationalen Mineralölfirmen. Ein Drittel des Gesamtumsatzes einer Durchschnittstrafik ist damit gefährdet.

FPÖ Pro-Mittelstand fordert den Schutz der Trafikanten und ihre Definitivstellung als qualifizierte Glücksspielfachhändler, die das ausschließliche Recht des Lotto-Toto-Vertriebs haben.

Durch den schlecht dotierten "Sterbehilfefonds" wollen Finanzministerium und Monopolverwaltung möglichst viele Trafikanten zum Aufgeben bewegen. Weniger Trafiken bedeuten weniger Nahversorgung, - am Ende steht die Aufgabe des Tabakmonopols.

FPÖ Pro-Mittelstand fordert einen gut dotierten und aktiven Strukturfonds. Dieser soll die Adaptierung bzw. Verlegung von Trafikstandorten oder die Übernahme neuer attraktiver Nebenartikel finanzieren. Durch Gewinnanteile der Monopolverwaltung sollen die Mittel aufgestockt werden.

Hohe Refinanzierungskosten, knappe Zahlungsziele und eine allgemeine Kreditklemme macht es für Trafikanten immer schwieriger ihre Geschäftstätigkeit mit den notwendigen Betriebsmitteln aufrecht zu erhalten.

FPÖ Pro-Mittelstand fordert eine Erweiterung des Zahlungsziels bei Tabakwaren auf 14 Banktage. Zwischenfinanzierungskosten können gesenkt und die Überziehung von Geschäftskonten verhindert werden. Im Gegenzug soll das Finanzministerium gegenüber dem Großhandel eine Haftungsgarantie gewähren.

Trafikanten leiden unter steigenden Betriebs- und Investitionskosten, denen real laufend sinkende Handelsspannen gegenüberstehen. Viele Trafikanten kommen durch hohe Kreditkosten und schmale Deckungsbeiträge in wirtschaftliche Schwierigkeiten.

FPÖ Pro-Mittelstand fordert die Valorisierung der Handelsspanne bei gleichzeitigem Tabaksteuerstopp. Den Trafikanten soll die jährliche Inflation durch Anpassung der Handelsspannen ersetzt werden.

Die seit Jahrzehnten bestehenden drei Trafik-Standbeine Tabak, Lotto und Zeitungen sind durch Umsatz- und Handelsspannenreduktion massiv bedroht.

FPÖ Pro-Mittelstand fordert die Schaffung eines neuen, attraktiven Nebenartikelkatalogs. Neue Dienstleistungsangebote, wie die Übernahme der Postpartnerschaft sollen durch den Strukturfonds aktiv unterstützt werden.


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