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20. März 2017

FPÖ-Hauser: Tourismusbetriebe entlasten – Mehrwertsteuererhöhung zurücknehmen, Abschreibungsdauer an Nutzungsdauer anpassen

„Entlastungen für die immer wieder belastete Tourismuswirtschaft sind dringend nötig. Zum Beispiel muss die Erhöhung der Mehrwertsteuer für Nächtigungen von zehn auf 13 Prozent zurückgenommen werden“, forderte heute NAbg. Mag. Gerald Hauser, FPÖ-Tourismussprecher und Obmann des Tourismusausschusses, und verwies auch auf Aussagen der Tourismus-Bundesspartenobfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher, wonach die Ertragskraft vieler Tourismusbetriebe wegen der Erhöhung der Mehrwertsteuer bei Übernachtungen und den längeren Abschreibungszeiten stark unter Druck stehe.

In den meisten EU-Staaten sei der Mehrwertsteuersatz auf Nächtigungen niedriger als in Österreich, so Hauser weiter. In der Schweiz betrage er nur 3,8 Prozent, in Deutschland sei er 2010 von 19 auf sieben Prozent reduziert worden. Und in Italien und in Frankreich gelte ein Mehrwertsteuersatz von zehn Prozent.

Die Abschreibung für Gebäudeinvestitionen sei von früher 25 auf 33,33 und seit 2016 auf 40 Jahre verlängert worden. „Hier ist eine massive Reduktion auf die tatsächliche Nutzungsdauer dringend nötig“, betonte Hauser. Im Tourismusausschuss hat Hauser sowohl zur Mehrwertsteuer als auch zur Abschreibungsdauer entsprechende Anträge gestellt, „die bei SPÖ und ÖVP kein Gehör gefunden haben.“

Darüber hinaus wies Hauser auf weitere zahlreiche Belastungen für die Tourismuswirtschaft hin: Allergenverordnung, Registrierkassenpflicht, hohe Lohnnebenkosten, Betriebsübergabevorschriften, hohe Auflagen und bürokratische Vorgaben wie bei der Barrierefreiheit sowie laufend verschärfte Rauchverbotsregelungen. Dazu komme eine generell überbordende Bürokratie.


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