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02. Juni 2015 | Gesundheit

Haider zu Rauchverbot: FPÖ unterstützt Wirte bei Demo vor der Linzer Wirtschaftskammer

Schluss mit der Dauerbevormundung

"Auch die heutige Wirtedemo in Linz gegen das Rauchverbot werden wir Freiheitliche wieder tatkräftig unterstützen", kündigt FPÖ-NAbg. Mag. Roman Haider, freiheitlicher Tourismussprecher und Vorsitzender des parlamentarischen Tourismusausschusses, anlässlich der heute um 15.00 Uhr in Linz vor der Wirtschaftskammer stattfindenden Demonstration der Wirte an.

Das generelle Rauchverbot in allen Lokalen führe nicht dazu, dass weniger geraucht werde, sondern schade der Wirtschaft und nehme den Wirten die Möglichkeit, erfolgreich zu sein. "Es gibt genug Beispiele europäischer Länder, die das absolute Rauchverbot schon eingeführt haben. Hier hat sich gezeigt, dass gleich nach der Einführung viele Lokale zugesperrt haben. In Irland waren es im Jahr 2004 gleich 1500 Pubs. Studien haben gezeigt, dass sich die Menschen in den privaten Bereich zurückgezogen haben, da sie dort rauchen können. Derzeit überlegt man in Großbritannien sogar wieder Rauchbereiche einzuführen, damit die wenigen verbliebenen Pubs nicht auch noch zusperren müssen", so Haider weiter.

Aber auch in Deutschland habe sich gezeigt, dass in den Bundesländern, wo das generelle Rauchverbot eingeführt worden sei, gravierende Umsatzrückgänge von bis zu 30 Prozent die Folge gewesen seien. Etwa in Nordrhein-Westfalen hätten sechs Prozent der Wirtshäuser bereits in den ersten neun Monaten nach Inkrafttreten des Rauchverbots schließen müssen. "Umgelegt auf Österreich würde das bedeuten, dass wir 2.000 bis 3.000 Betriebe in der Gastronomie gleich im ersten Jahr verlieren würden. Das kann in dieser Form nicht hingenommen werden. Vor allem, da wir in Österreich vor wenigen Jahren eine Lösung gefunden haben, wo ein vernünftiges Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern möglich war. Nicht nur, dass viele Unternehmer große Summen investiert haben, jeder Gast soll frei entscheiden, ob er in den Raucher- oder Nichtraucherbereich gehen möchte", so der FPÖ-Tourismussprecher.

"Es ist daher verständlich und nachvollziehbar, dass die Wirte auch heute vor dem Wirtschaftsparlament ihren Unmut über die Bevormundung zum Ausdruck bringen. Wir Freiheitlichen werden sie bei diesem Vorhaben tatkräftig unterstützen", betont Haider.


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